So netzwerkte es sich in München auf der herCareer

Ausgebucht: Die erste "herCareer@Night" war ein voller Erfolg (Foto: herCAREER - Franz Pfluegl)
Ausgebucht: Die erste „herCareer@Night“ war ein voller Erfolg (Foto: herCAREER – Franz Pfluegl)

Ich bin extra für eine Messe nach München geflogen: Mitte Oktober fand dort die erste Ausgabe der „herCareer“ statt, eine neue Karrieremesse für Frauen. Am ersten Abend gab es die „herCareer@Night“, ein neuartiges Netzwerk-Event.

Natascha Hoffner hat ein neues Format ausprobiert und mir gefällt es. Hoffner ist die Gründerin der herCareer, einer Karrieremesse für Frauen, die Mitte Oktober zum ersten Mal in München stattfand. Ich bin extra dafür nach München geflogen und habe am Abend des ersten Messetages an „herCareer@Night“ teilgenommen, einem ganz besonderen Dinner.

Mit Normalpreis 79 Euro waren die Tickets nicht ganz günstig, aber es gab auch reduzierte Tickets, die dann 49 Euro kosteten. Hoffner hatte 34 „Table Captains“ akquiriert, vornehmlich Frauen, aber auch ein paar Männer, die als Tisch Hosts fungierten. Hoffners Idee: Karriereinteressierte Frauen mit interessanten und relevanten Personen zusammenbringen – auf eine viel verbindlichere Art, als hätte sie nur ein ungezwungenes Get together organisiert. Gegessen wurde nämlich gemeinsam mit den Table Captains und währenddessen hatten die Frauen ihre Captains ganz und gar für sich. Erst später wurde die feste Sitzordnung aufgelöst.

Die Veranstaltung war komplett ausgebucht

Unter den Table Captains waren Personen wie Heidi Stopper, Karriere-Coach, Esther Eisenhardt von den Mompreneurs, Doris Albiez von Dell, Freya Oehle, die Gründerin von Spottster, oder Robert Franken. Etwa vier bis sechs Personen saßen jeweils am Tisch eines Captains – bei 34 von ihnen kann man sich leicht ausrechnen, wie viele Frauen ein Ticket für die herCareer@Night gekauft hatten. Die Veranstaltung war komplett ausgebucht, ein echter Erfolg für Hoffner.

Ohne dass ich mir so richtig vorstellen konnte, was mich am Abend erwarten würde, hatte auch ich ein Ticket gekauft. Etwa eine Woche vor der Veranstaltung konnte man sich im Netz für einen bestimmten Table Captain entscheiden. Ich entscheid mich für Heidemarie Kinzler, die Vorstandsvorsitzende der Vereinigung „Frauen im Management“ (FIM).

Es gab Wein satt und Live-Musik

Ich war wirklich gespannt, was mich abends erwartete. Und ich wurde nicht enttäuscht – die Gespräche mit dem Captains zu Beginn des Abends waren tatsächlich sehr persönlich. Ich hatte den Eindruck, dass auch Frau Kinzler Interesse an uns hatte und wissen wollte, wer da bei ihr am Tisch saß. Vom Essen selbst war ich ein wenig enttäuscht, das muss ich zugeben, aber die Gespräche machten das mehr als wett.

Später wurde die feste Sitzordnung aufgelöst und jeder konnte mit jedem sprechen. Schnell mischten sich die Grüppchen. Es gab Wein satt und ziemlich gute Live Musik – glücklicherweise nicht zu laut, so dass man sich noch gut unterhalten konnte.

Die herCareer soll im kommenden Jahr zum zweiten Mal stattfinden: Am 13. und 14. Oktober 2016. Ich empfehle, das Datum schon einmal vorzumerken!

Ich hatte das große Glück, einen Platz am Tisch von Heidemarie Kinzler (links) bekommen zu haben (Foto: herCAREER - Franz Pfluegl)
Ich hatte das große Glück, einen Platz am Tisch von Heidemarie Kinzler (links) bekommen zu haben (Foto: herCAREER – Franz Pfluegl)

Ein Gedanke zu „So netzwerkte es sich in München auf der herCareer

  • 9. November 2015 um 17:46
    Permalink

    Liebe Frau Höltmann,
    ein lebendiger Bericht über die Messe, der auch meinen Eindruck wiedergibt . Danke, dass Sie mich erwähnt und sogar ein Foto eingefügt haben. Ich habe Ihre Kontaktdaten an unsere FIM-Regionalgruppe Berlin weitergegeben. Sie werden von der dortigen Regionalleitung kontaktiert und zu einer Veranstaltung eingeladen. Vielleicht ergibt sich dort die Gelegenheit für ein Wiedersehen.

    Herzliche Grüße, Heidemarie Kinzler

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